Bikefex & Friends: Matthias Knaus

Ab ins Stubai, krrrk

Wir reisen in den Westen – aus unserer Sicht ganz schön weit, global gesehen nur ein Katzensprung. Von Graz ins Stubaital nach Tirol, ins “gelobte Land”, wie die Tiroler es selbst bezeichnen. Denn dort lebt, liebt und werkelt Matthias Knaus, seines Zeichens Bergführer und Visionär, für uns seit vielen Jahren nicht nur Partner sondern auch guter Freund. Ohne Matthias würde es keine Trans-Provence geben. Niemand kennt die französischen Seealpen so gut wie er. Niemand weiß um die versteckten i-Tüpferl am Weg von Briancon nach Menton besser Bescheid als “Mathe”. Vor vielen Jahren sollte ich als Dritter Guide die Tour mitfahren um alles kennenzulernen. Nachdem Guide Nummer zwei aber dann kurzfristig meinte, die bevorstehende Geburt seines zweiten Sohnes wäre dann terminlich doch zu knapp, wurde ich ins kalte Wasser geworfen. Sechs Tage durch die Alpen, ausgestattet mit einen dicken Road-Book und jede Menge Infos von Mathe ging’s los. Ich war nevös – und umso glücklicher, nach einer Woche am Meer in Menton angekommen zu sein.

Mathe hat seine Reisebüro-Aktivitäten mittlerweile abgegeben und diese wundervolle Tour ging in unser Repertoire über. Und immer wenn er kann, führt er dann unsere Kunden in die Kulinarik der Franzosen ein: Brie, Baguette und Rotwein …

Lieber Mathe, vielen Dank an dieser Stelle für deine langjährige Parnterschaft und dein Vertrauen in uns Bikefexen.

Matthias Knaus – Zeit für Draußen

Ich bin im Stubai daheim. Dass ich hier alt werde hätte ich früher nie gedacht. Mehr als zwanzig Jahre war ich der Meinung, dass einige meiner Reise-Destinationen mich halten, mich so begeistern, wie es das braucht um glücklich zu sein. Aber es ist das Stubai geworden. Warum? Weil ich hier glücklich bin. Zufrieden mit dem Ort an dem ich lebe, verbunden mit den Menschen, mit Sicherheit in vielerlei Belange, und mit einer faszinierenden und vielseitigen Natur- und Kultur-Landschaft. Dass die Trails im Stubai der Wahnsinn sind habe ich erst spät begriffen. Generell kam ich erst spät zum Biken, was vermutlich der Grund dafür ist, dass ich nicht der Guide bin, der stets in vorderster Reihe fährt. Mein Hintergrund als Bergführer gibt mir ein gutes Gespür für die Fähigkeiten der Teilnehmer. Wichtiger als Tiefenmeter und Schwierigkeitsgrade ist mir ein gutes Gefühl am Ende des Tages – und dabei meine ich nicht nur meines. Ich finde es nie leicht über mich selbst zu berichten, aber wenn ich mir vorstelle, ein zukünftiger Teilnehmer will seinen Guide vorab besser kennen lernen, dann schätze ich er sollte wissen, dass ich mich bei meinen Führungen bemühe ein guter Begleiter zu sein und jemand, mit dem man einen Biketag voller Empathie, Erlebnisse und dem “Drumherum” genießen und wertschätzen kann.

Schaut rein unter Zeit für Draußen.

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