Wexl-Trails mit den Kids

Bike-Park Kids-Day am Hochwechsel

Motiviert durch den überbordenden Tatendrang der Kinder bei unseren Gratweiner Kinder Mountainbike-Wochen entstand die Idee, eine Anschluss-Veranstaltung zu organisieren. Wir waren uns in Windeseile einig, dass es für einige Kids bestimmt enorm lustig wäre, einmal etwas Bike-Park-Luft zu schnuppern.

Die Wexl-Trails in Niederösterreich, bereits 2017 eröffnet, haben in diesem Jahr ihr Angebot genauso erweitert, wie es für unsere Bedürfnisse passend war.
Natürlich haben wir uns die Gegend vorab genauestens angesehen. Die Leih-Ausrüstung war reserviert und so konnte eigentlich schon nichts mehr schiefgehen. Aber wie es manchmal eben so ist, konnten zwei der Kinder leider nicht mitkommen – ein Virus hat sie ans Bett gefesselt. Zum Glück wird’s unsere Mountainbike-Wochen so wie auch die Wexl-Trails auch 2019 wieder geben …

Aufgewärmt und aufgeregt

An einem spät-sommerlich kühlen Samstag in aller Früh war es dann endlich soweit – Abfahrt. Fünf Burschen und ein Mädchen wurden samt Rädern auf zwei Autos aufgeteilt und los ging’s. Auf elterliche Hilfe wurde bewusst verzichtet. Zum einen um den Eltern auch mal einen schönen Tag alleine zu ermöglichen und zum anderen um den Kindern ein entspanntes Erlebnis mit Gleichgesinnten zu bieten.

Zwei Stunden später standen wir dann alle am Trail – aufgewärmt und aufgeregt. Zum Einfahren und Auflockern ein paar Male durch das Übungsgelände namens „Skills-Area“ gefegt, shuttelten wir zum Einstieg der Flow-Line. Trail-Regeln Punkt für Punkt durchgegangen und abwärts ging’s. Und da war sie dann wieder, die Einsicht, dass ein paar von den Kids extrem entspannt mit ihren Bikes umgehen – einfach cool, denen zuzusehen. Wir mussten deshalb auch nicht viel erklären, intuitiv machten die Kinder bereits beim ersten Run schon fast alles richtig. Immer wieder Verschnaufpausen einlegen, das war das Einzige was unbedingt notwendig war, denn es war total anstrengend – obwohl es nur bergab ging *g*.

Flow-Erlebnis

Kleinere Tipps von uns wurden ohne Mühe umgesetzt und so konnten die Kinder nach kurzer Zeit den Flow genießen und sowohl den leichteren Flow-Trail, als auch den deutlich schwereren Single-Trail voll auskosten. Mit jedem Zwischenstopp wurden die Grinser in ihren Gesichtern breiter. Und unsere natürlich auch. Genau das war es, was wir uns wünschten.

Mission accomplished …

Der Tag verging leider viel zu schnell. Für einige dauerte die Heimfahrt mit dem Auto sogar nur einen gefühlten Wimpernschlag – subjektiv war es doch merklich ruhiger als bei der Hinfahrt. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass …? Ach, das ist eine andere Geschichte *g*.

Wir sehen uns im nächsten Sommer, Axel Berger.


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