Kinder Mountainbike Wochen Gratwein

Kinder-Mountainbike-Wochen in einem der heißesten Sommer, die wir bisher erlebt haben – eine ganz besondere Herausforderung.

Aber nicht nur wegen der Temperaturen war unser Guide Axel vor dem Start etwas aufgeregt. Einerseits war da die Vorfreude auf viele bekannte Gesichter, andererseits die Sorge, wohl ja nichts vergessen zu haben – Spiele, Trails, Verpflegung und was weiß man sonst noch alles. Wobei der Begriff „alte Bekannte“ bei Kindern eigentlich nicht ganz so passend ist *g*.

Vollgepackt mit tollen Sachen …

Dann endlich waren alle da und motiviert wie noch nie. Da wurde von der ersten Minute an probiert, Hindernisse erschaffen und wieder probiert als ob alles am ersten Vormittag passieren muss. Vor unserer ersten Ausfahrt mussten aber unbedingt noch ein paar uncoole aber wichtige Dinge erledigt werden. Bike-Check zum Beispiel oder das „in der Gruppe fahren“ üben. Die Kinder waren stets bei der Sache und so ging’s dann alsbald zu den ersten Trails.

Da unsere Guides gut eingespielt waren, konnten wir uns wunderbar auf die Kinder und ihre Stärken bzw. Bedürfnisse konzentrieren. So bekamen die größeren Kids genug Gelegenheiten, an ihren Skills zu feilen und um sich auszupowern, und mit den kleineren wurde dafür auch des Öfteren mal ohne Rad die Natur erkundet. Man glaubt ja nicht, was es am Wegesrand so alles zu entdecken gibt. Immer wieder trafen sich die Kindergruppen zwischendurch und hatten Spaß bei einer gemeinsamen Rast.

Wasser Marsch

Haben wir schon erwähnt, dass wir von den Kindern total begeistert sind? Abgesehen davon, dass sie nämlich durchwegs toll mit ihren Bikes umgehen konnten, gingen sie auch sehr rücksichtsvoll miteinander um. Unser Programm haben wir täglich auf Kinder und Wetter angepasst, eine Woche im Hochsommer ist lang. Gott sei Dank gab es in den Wäldern rund um Gratwein genügend Plätze, die auch gegen Mittag noch angenehm kühl waren. Auch an einigen Wasserstellen kamen wir manchmal ganz „zufällig“ vorbei und bei der einen oder anderen Wasserschlacht waren die Anstrengungen davor ganz rasch vergessen.

Apropos vergessen – wir konnten es kaum glauben, dass nach den Mittagspausen immer die kleinsten als erste wieder aufs Rad wollten. Manchmal mussten wir eine Mindestpause nach dem Essen „verordnen“. Und das obwohl die Kinder Vormittag teilweise wirklich unermüdlich geübt haben – Wanderwege fahren, anstrengendes Bergauffahren, Steilhänge, Vorderrad heben, Dirtpark, Parcours fahren, Sprünge, Kamelbuckel, Lenktechnik, Hinterrad versetzen, Pumptrack, Hindernisbahn selber bauen, Kurventechnik und, und, und.

Haben wir schon erwähnt, dass wir von den Kindern total begeistert sind?

Ein Bike-Ausflug muss her

Irgendwann in dieser Woche wurde dann die Idee geboren, mit den Fortgeschrittenen im Herbst noch einen privaten Bike-Ausflug zu unternehmen und der war dann für uns alle noch das kleine i-Tüpfelchen auf diesem Kinder-Bike-Sommer. Ach ja, haben wir schon erwähnt, dass wir von den Kindern total begeistert sind? Ich glaube schon. Aber Axel ist auch von unseren anderen Guides immer wieder beeindruckt, denn genauso unterschiedlich wie die Kinder sind auch ihre Begleiter – vom Bike-Park-Pro über den Turnlehrer und den Alpin-Pädagogen bis hin zum Bike-Artisten hatten wir alles parat – und das hat sich wunderbar ergänzt. Für die Kids hat das in erster Linie eines bedeutet – nämlich viel Spaß.

Ein großes Dankeschön gebührt natürlich auch den Eltern, dafür, dass sie ihren Kindern Raum geben, sich so zu entwickeln und dafür, dass sie sie uns anvertraut haben. Jedenfalls freuen wir uns schon unheimlich auf den Sommer 2019 …



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